Donnerstag, 10. Januar 2019

[Rezension] Heather Young - Das verlorene Mädchen

Seitenanzahl: 480
Preis: 9,99 €
Kaufen: Amazon, Thalia

Minnesota 1935: Die Familie Evans verbringt ihren Sommerurlaub mit ihren drei kleinen Töchtern Emily, Lucy und Lilith in einem Haus am See. Was paradiesisch beginnt, endet in einer Katastrophe: Die sechsjährige Emily verschwindet eines Tages spurlos. 64 Jahre später: Ihr ganzes Leben hat Lucy das Geheimnis um Emily mit sich herumgetragen. Doch als sie stirbt, hinterlässt sie ihrer Großnichte Justine ein Notizbuch mit Hinweisen, was damals geschah. Justines älteste Tochter Melanie ist von der Geschichte geradezu besessen. Um jeden Preis will sie die ganze Wahrheit erfahren. Aber manchmal ist es besser, die Toten ruhen zu lassen ...


"Das verlorene Mädchen" wird in zwei verschiedenen Zeitperspektiven erzählt, wodurch die Geschichte besonders spannend wird. Mir hat dieser Wechsel sehr gut gefallen.

Die Charaktere waren mir sympathisch, jedoch teilweise etwas zu glatt, sodass ich manchmal etwas Tiefe vermisst habe.

Die Auflösung am Ende kam für mich nicht überraschend, war aber dennoch stimmig.

Ein guter, eher ruhiger Thriller mit einem tollen Schreibstil.