Donnerstag, 10. Januar 2019

[Rezension] Claire Douglas - Missing

Seitenanzahl: 448
Preis: 13 €
Kaufen: Amazon, Thalia

Ein Ort voller Erinnerungen. Ein Ort voller Lügen.

Francesca und Sophie wachsen in einer verschlafenen Kleinstadt am Meer auf. Die beiden sind unzertrennlich, verbringen gemeinsame Abende mit ihrer Clique auf dem alten Pier, trinken Dosenbier und tanzen zu Madonna. Und sie erzählen einander alles. Doch dann verschwindet Sophie eines Nachts spurlos. Zurück bleiben nur ihr Turnschuh am Pier und die Frage nach dem Warum. Achtzehn Jahre später wird dort eine Leiche angespült, und Francesca weiß, dass sie nach Hause zurückkehren und endlich Antworten finden muss. Darauf, was in dieser Nacht wirklich geschah. Denn niemand verschwindet einfach so. Ohne eine Spur. Und vor allem nicht ohne Grund ...
 
"Missing" wird sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart erzählt und bietet dadurch nicht nur zwei verschiedene Perspektiven beim Lesen, sondern auch Abwechslung.

Der Schreibstil ist flüssig, einfühlsam und angenehm zu lesen.

Die Charaktere haben mir gut gefallen. Sie waren nicht leicht zu durchschauen, doch das passt wunderbar zur Geschichte.

Mir fehlte bis kurz vor dem Schluss etwas Spannung, da mir das Buch eher wie ein Drama als wie ein Thriller vorkam. Die Geschichte war interessant zu lesen, aber konnte mich erst in den letzten Kapiteln wirklich fesseln.

Die Auflösung war schockierend und dann doch etwas zu harmonisch.

Eine eher schleppender Thriller mit überzeugendem Finale.