Donnerstag, 8. Februar 2018

[Rezension] Wulf Dorn – Die Kinder

Seitenanzahl: 320
Preis: 16,99 € (Taschenbuch)
Kaufen: Amazon, Thalia


Auf einer abgelegenen Bergstraße wird die völlig verstörte Laura Schrader aus den Trümmern eines Wagens geborgen. Im Kofferraum entdecken die Retter eine grausam entstellte Leiche. Als die Polizei den Psychologen Robert Winter hinzuzieht, wird dieser mit dem rätselhaftesten Fall seiner Karriere konfrontiert: Die Geschichte, die Laura Schrader ihm erzählt, klingt unglaublich. Doch irgendwo innerhalb dieses Wahnkonstrukts muss die Wahrheit verborgen sein. Je weiter Robert vordringt, desto mehr muss er erkennen, dass die Gefahr, vor der Laura Schrader warnt, weitaus erschreckender ist als jeder Wahn.


Mich hat dieses Buch leider ziemlich enttäuscht. Es gab viele Punkte an denen ich gern die Geschichte abgebrochen hätte, um meine Zeit einem anderen Buch zu widmen, aber das mache ich grundsätzlich nicht, da ich immer hoffe, dass das Buch noch eine positive Wendung nimmt und mich doch noch fesseln kann. Das war bei „Die Kinder“ leider nicht der Fall.

Ich konnte zu den Charakteren keine Bindung aufbauen und empfand sie eher als oberflächlich.

Die Grundidee überzeugt mich nicht, ebenso wenig die Handlung oder der Spannungsaufbau.

Das Ende empfinde ich leider als nichtssagend: zu einfach und vorhersehbar.

Der Schreibstil von Wulf Dorn ist gut, aber nicht einprägsam oder besonders.


Leider konnte mich das Buch gar nicht packen.