Dienstag, 6. Februar 2018

[Rezension] Andrea Cremer / David Levithan – Was andere Menschen Liebe nennen

Seitenanzahl: 416
Preis: 14,99 € (Taschenbuch)
Kaufen: Amazon, Thalia


Wie weit gehst du für die Liebe?

Der 16-jährige Stephen ist unsichtbar – und zwar schon von Geburt an. Ein Fluch lastet auf ihm. Ganz allein lebt er in einem Hochhauskomplex mitten in New York City. Eines Tages zieht dort Elizabeth mit ihrer Familie ein und es passiert etwas, womit Stephen nie in seinem Leben gerechnet hätte. Elizabeth kann ihn sehen! Zwischen den beiden entspinnt sich eine Liebesgeschichte, so traumhaft schön wie der Sommer, aber gleichzeitig auch so bedrohlich wie ein nahendes Unwetter. Und dann müssen die beiden eine Entscheidung treffen, die den Unterschied zwischen Liebe und Tod bedeuten kann.


Aufgrund des Covers, des Titels und des Klappentextes habe ich mit einem sommerlichen Liebesroman mit leichten Fantasyelementen gerechnet. Etwa das erste Drittel des Buches habe ich auch genau das bekommen und es hat mir sehr gut gefallen.
Danach nahm der Fantasyanteil jedoch erheblich zu und drängte alles andere in den Hintergrund. Mir hat diese Entwicklung gar nicht gefallen und ich empfand es auch nicht als passend oder gut umgesetzt. Die Charaktere verloren auch für mich irgendwie an Tiefe und Sympathie.
Das Ende empfand ich als übereilt und zu offen.
Insgesamt konnte mich leider nur das erste Drittel des Buches überzeugen.


Leider sind Titel und Cover irreführend, da sich eine Geschichte mit hohem Fantasyanteil in dem Buch verbirgt, der meiner Meinung nach nicht gut umgesetzt wurde.