Dienstag, 21. November 2017

[Rezension] Paula Hawkins - Into the water

Preis (Broschiert): 14,99 €
Seitenanzahl: 480
Kaufen: Amazon, Thalia


»Julia, ich bin’s. Du musst mich anrufen. Bitte, Julia. Es ist wichtig …« In den letzten Tagen vor ihrem Tod rief Nel Abbott ihre Schwester an. Julia nahm nicht ab, ignorierte den Hilferuf. Jetzt ist Nel tot. Sie sei gesprungen, heißt es. Julia kehrt nach Beckford zurück, um sich um ihre Nichte zu kümmern. Doch sie hat Angst. Angst vor diesem Ort, an den sie niemals zurückkehren wollte. Vor lang begrabenen Erinnerungen, vor dem alten Haus am Fluss, vor der Gewissheit, dass Nel niemals gesprungen wäre. Und am meisten fürchtet Julia das Wasser und den Ort, den sie Drowning Pool nennen …


Nachdem ich absolut begeistert von "Girl on train" war und es sogar eines meiner Jahreshighlights 2016 war, hatte ich ich hohe Erwartungen an Paula Hawkins neuen Thriller - leider konnten diese nicht erfüllt werden.

Der Schreibstil ist außerordentlich gut und das ist auch der Grund warum ich ohne zu Zögern auch jedes weitere Buch von ihr lesen würde.

Bei "Into the water" hatte ich jedoch Probleme in die Geschichte zu finden. Was vor allem an der Vielzahl von Personen lag, die direkt zu Beginn zu Wort kommen. Es waren einfach zu viele, um die Einzelnen wirklich kennenzulernen.

Zudem fehlte mir der Spannungsaufbau. Sobald es mal etwas spannender wurde, flachte die Handlung auch schon wieder ab.

Das Ende der Geschichte empfinde ich als überraschend, aber dennoch unbefriedigend. Es hat mich weder schockiert noch ergriffen.


"Into the water" plätscherte so dahin, ohne mich zu ergreifen. Einzig Paula Hawkins Schreibstil konnte mich packen.