Dienstag, 14. November 2017

[Rezension] Max Bentow - Das Porzellanmädchen

Seitenanzahl: 384
Preis: 15,00 €
Kaufen: Amazon, Thalia

Luna Moor ist eine gefeierte junge Autorin auf dem Gipfel ihres Erfolgs. Keine schreibt so packend und mitreißend wie sie über die Abgründe der menschlichen Seele, und ihre Bücher gehen unter die Haut. Niemand ahnt, dass Luna selbst als junges Mädchen in die Hände eines Wahnsinnigen fiel und ihm nur knapp entkam. Seither quält sie die Erinnerung an den Täter, und eines Tages fasst sie den kühnen Entschluss, an den Ort ihres Martyriums zurückzukehren. Sie will eintauchen in die bedrohliche Atmosphäre des einsam gelegenen Hauses, in dem sie einst gefangen war, und versuchen zu verstehen, was damals geschah. Gemeinsam mit Leon, dem Sohn einer Freundin, richtet sie sich ein in dem verlassenen Haus im Wald. Sehr schnell muss sie jedoch erkennen, dass sie in einen Albtraum geraten ist, aus dem es kein Erwachen zu geben scheint. Aber ist Luna wirklich das unschuldige Opfer, das sie vorgibt zu sein?
 
Max Bentow konnte mich schon mit seiner Reihe um Nils Trojan begeistern, umso gespannter war auf diesen Einzelband. Was soll ich sagen... Max Bentow hat es einfach drauf.

Mir hat bei Porzellanmädchen absolut alles gefallen: Die Geschichte, die Erzählweise, die Charakterentwicklung, der Handlungsaufbau, die Auflösung - ein perfekter Thriller.

Der Schreibstil des Autors ist detailreich und passt sich je nach Perspektive wunderbar den Figuren an.

Nicht mein erstes Buch von Max Bentow und sicher auch nicht mein letztes.