Sonntag, 19. November 2017

[Rezension] Caleb Roehrig - Niemand wird sie finden

Preis (Taschenbuch): 14,99 €
Seitenzahl: 419
Kaufen: Amazon, Thalia

Zwei können ein Geheimnis bewahren – wenn einer von beiden tot ist

Flynns Freundin January ist verschwunden. Die Polizei vermutet ein Verbrechen und stellt Fragen, die Flynn nicht beantworten kann. Alle Augen sind auf ihn gerichtet, schließlich war – ist – er ihr Freund und sie waren in der Nacht vor ihrem Verschwinden zusammen …

Ein grausamer Mord scheint die naheliegende Erklärung zu sein. Doch die Aussagen von Mitschülern und Freunden zeichnen ein völlig fremdes Bild von dem Mädchen, das Flynn so gut zu kennen glaubte. Er muss herausfinden, was mit January geschehen ist, ohne dabei zu verraten, dass er ebenfalls ein Geheimnis hat. Vor seinen Eltern. Vor seinen Freunden. Und vor allem vor sich selbst …
 
Die Grundgeschichte des Buches ist nichts neues. Es ist jedoch eine Handlung, die ich immer wieder interessant finde zu lesen, da die Auflösung ganz unterschiedlich sein kann.

Die Charaktere des Buches sind aus meiner Sicht Stereotypen, auch wenn der Protagonist eine kleine Besonderheit aufweist, die jedoch schnell kein Problem mehr darstellt. Mir war das alles etwas zu einfach und nur wenig überraschend.

Der Schreibstil des Autors ist gut, aber ausbaufähig.

Spannung kam bei mir leider für einen Thriller nicht genug auf. Es war alles zu leicht, zu vorhersehbar und mir fehlte die überraschenden Wendungen.

Ein gutes Debüt, das auf eine Steigerung hoffen lässt.