Sonntag, 11. Juni 2017

(Rezension) Michele Jaffe – Wer schön sein will, muss sterben

Seitenanzahl: 448
Preis: 8,99 €
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»In der einen Minute gehörst du zu den beliebtesten Mädchen deiner Schule, bist mit dem heißesten Typen der Stadt zusammen und tanzt auf der coolsten Party des Jahres – in der anderen liegst du halbtot in einem dornigen Rosenstrauch. Du wachst auf und kannst dich an nichts erinnern.«
So geht es der sechzehnjährigen Jane, die nach einem Unfall mit Fahrerflucht im Krankenhaus wach wird. Doch während der zahlreichen Besuche von Familie und Freunden kommt die grausame Erinnerung wieder – Stück für Stück. Jemand wollte sie töten – aber wer?



„Wer schön sein will, muss sterben“ ließ sich leicht und flüssig lesen. Mir gefiel die Symbolik mit dem Rosenstrauch und Dornröschen, allerdings hätte ich mir inhaltlich etwas mehr Bezug dazu gewünscht.

Mit der Protagonistin konnte ich leider nicht warm werden, so wie auch mit dem Rest der Charaktere nicht. Ich hatte bis zum Schluss auf eine Entwicklung gehofft, die leider ausblieb. Insgesamt waren mir die Charaktere zu oberflächlich gestrickt und ich hätte mir mehr Einblicke in ihr Wesen gewünscht, um sie besser verstehen zu können.

Die Spannung war recht hoch, jedoch empfand ich das Ende als unbefriedigend, da es mir auf der einen Seite zu einfach und auf der anderen Seite nicht logisch erschien.


Ein Thriller für Jugendliche im Stil von Pretty Little Liars, jedoch mit weniger gut ausgearbeiteten Charakteren. 

 

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