Dienstag, 9. Mai 2017

(Rezension) Stefanie Lasthaus – Das Frostmädchen

Seitenanzahl: 400
Preis: 12,99 €
Kaufen: Amazon, Thalia



Als ihr Freund Gideon bei einem Streit handgreiflich wird, flieht die zwanzigjährige Neve hinaus in die klirrend kalte Nacht des kanadischen Winters und verirrt sich. Glücklicherweise wird sie rechtzeitig von dem jungen Künstler Lauri gefunden, der sie in seiner abgelegenen Blockhütte gesund pflegt. Bei Lauri fühlt sich Neve vom ersten Augenblick an geborgen, und zwischen den beiden entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte. Doch in der Nacht im Wald ist etwas mit Neve geschehen – etwas, das die uralte Wintermagie in ihr entfesselt hat …


Der Schreibstil der Autorin ist leicht zu lesen, gefühlsbetont und leicht poetisch. Dadurch ist mir der Einstieg in die Geschichte sehr leicht gefallen.
Etwa das erste Viertel des Buches hat mir sehr gut gefallen. Die Handlung war spannend und zugleich gefühlsbetont. Die Charaktere liebenswert und interessant.
Danach hatte ich jedoch das Gefühl mich in einem Schneesturm zu befinden und vermisste den roten Faden. Es kam mir vor als würde nicht wirklich etwas neues geschehen, sondern sich alles irgendwie wiederholen oder unnötig in die Länge gezogen werden.
Aktionen der Protagonisten wurden für mich leider immer weniger nachvollziehbar, teilweise empfand ich sie auch als übertrieben.
Der Epilog des Buches konnte mich dafür wieder von sich überzeugen und gab der Geschichte einen schönen Abschluss.

 Das Frostmädchen“ hinterlässt mich mit gemischten Gefühlen. Auf der einen Seite ein sehr guter Schreibstil der Autorin, eine interessante Idee und ein gelungenes Ende. Andererseits leider meiner Meinung nach viel verwirrende und nicht nachvollziehbare Handlungen, die sich sehr in die Länge zogen. 


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