Montag, 24. April 2017

(Rezension) Annabel Wahba – Tausend Meilen über das Meer

Seitenanzahl: 256
Preis: 8,99 €
Kaufen: Amazon, Thalia


Karim ist die Flucht aus seiner umkämpften Heimatstadt Homs gelungen. Mit seiner Familie schafft er es zunächst nach Ägypten und versucht von dort, mit seinem Onkel übers Mittelmeer nach Italien zu gelangen. Dabei verliert er den Onkel im Gedränge, verfehlt das Schlepperboot und landet im Gefängnis. Beim nächsten Fluchtversuch mit dem Boot kommt er im Sturm fast um. Es grenzt an ein Wunder, dass er Monate später in Konstanz zur Schule gehen darf. Obwohl Karim seine Eltern vermisst und es ihm schwerfällt, Freunde zu finden, beginnt er Fuß zu fassen. Doch da bezichtigt ihn eine Mitschülerin einer üblen Mobbingaktion.


Mir hat sehr gut gefallen, dass das Buch sowohl über die Flucht aus Syrien berichtet hat, als auch über die Probleme in Deutschland.

Der Schreibstil der Autorin war leicht verständlich. Eine Passage kam jedoch zweimal in beinahe gleiche Beschreibung vor, was mich etwas gewundert hat.

Die Geschichte selbst beruht auf einem realen Schicksal – das bemerkt man auch, da ich zu keiner Zeit Zweifel daran hatte, dass sich alles so ereignet haben könnte. Sehr authentisch.

Ich finde es wichtig, dass in unserer aktuellen Lage solche Bücher geschrieben werden.


Ein Buch, das einem die Augen öffnet. 


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