Freitag, 10. März 2017

(Rezension) Antonia Michaelis - Friedhofskind

Seitenanzahl: 480
Preis: 14,95 €
Kaufen: Amazon, Thalia


Siri verbringt einen Sommer in einem kleinen Küstendorf, in dem vor dreißig Jahren unter mysteriösen Umständen ein Kind ertrank. Die Bewohner des Dorfes reden nicht gern darüber - genauso wenig wie über den Totengräber, der angeblich mit den Seelen der Verstorbenen spricht. Oder darüber, dass man sich gut mir ihm stellen sollte, wenn man die Toten nicht gegen sich aufhetzen will. Siri drängt tief in die dunklen Geheimnisse des Dorfes ein. Und stößt dabei auf das Unfassbare...


Antonia Michaelis hat eine ganz wundervolle, einfühlsame und sehr besondere Art ihre Geschichten zu erzählen. Ich habe schon einige ihrer Bücher gelesen und war jedes Mal tief berührt, so auch bei „Friedhofskind“.

Ihre Charaktere sind speziell und nie schwarz-weiß. Sie offenbaren ihre Geheimnisse und Hintergründe erst im Verlauf des Buches.

Mir hat die Handlung sehr gut gefallen und auch das große Finale empfand ich als stimmig, jedoch habe ich zwischendurch hin und wieder etwas den roten Faden vermisst. Zwar hat auch das irgendwie zu der Geschichte gepasst, aber für mich ging dabei die Spannung etwas verloren.


Ein typischer Antonia Michaelis Roman, der mich berührt hat. 



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