Mittwoch, 15. Juni 2016

[Rezension] C. M. Spoerri – Emilia

Seitenanzahl: 326
Preis: 12,95 €


Partys. Reisen. Flirten. Das bestimmt den Alltag von Emilia dos Santos – bis sie vom plötzlichen Tod ihrer Eltern erfährt. Mit einem Mal ist ihr sorgloses Leben vorbei. Sie soll nach alter Familientradition das Weingut im Napa Valley weiterführen und sieht sich damit einer Verantwortung gegenüber, der sie sich nicht gewachsen fühlt. Ganz und gar nicht. Da hilft es auch wenig, dass ihr Jugendfreund Alejandro wieder auftaucht und sie unterstützen will. Denn seine Nähe verwirrt und verunsichert Emilia nicht nur, sondern stellt sie zusätzlich vor die unangenehme Aufgabe, ihren bisherigen Lebensstil zu hinterfragen ...


Nachdem ich die Alia-Reihe von C. M. Spoerri sehr mochte, war für mich klar, dass ich auch ihren ersten Liebesroman „Emilia“ lesen möchte, obwohl meine Ausflüge in das Liebesgenre wirklich selten sind und ich Bücher mit erotischen Szenen so gut wie gar nicht lese.
Ich kann jedoch schon einmal so viel sagen: Ich bin froh, dass ich mich getraut habe!

C. M. Spoerris Schreibstil hat mir schon in ihrer Fantasy-Reihe gut gefallen. Bei Emilia ist er zwar schon etwas anders, aber immer noch sehr überzeugend. Während ich bei Sonnenschein auf meiner Terrasse gelesen habe, viel es mir leicht mir vorzustellen ich wäre im warmen und sonnigen Napa Valley, wo die Geschichte von Emilia spielt.

Ich mochte die zahlreichen Beschreibungen des inneren Kampfes, den Protagonistin Emilia mit sich auszufechten hat. Die Selbstironie dabei machte das Lesen zu einem Vergnügen.

Ebenfalls fand ich toll, dass es auch Kapitel aus Alejandros Sicht gab, da man auf diese Weise beide Protagonisten gut nachvollziehen konnte.

Die erotischen Szenen waren prickelnd und was ich besonders schätze: sehr geschmackvoll beschrieben.


„Emilia“ hat mich für ein paar Stunden vom Alltag entführt und wenn ich an die Geschichte denke, spüre ich immer noch die Sonnenstrahlen auf meiner Haut.






Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen