Donnerstag, 5. Mai 2016

[Rezension] Tahereh Mafi – Ich brenne für dich

Seitenanzahl: 384
Preis: 9,99 €
Kaufen: Amazon, Thalia


Die Schlacht gegen das Reestablishment ist verloren, der Zufluchtsort der Rebellen zerstört, Juliettes Freunde sind in alle Winde zerstreut. Über das Schicksal ihrer großen Liebe Adam ist Juliette im Ungewissen – ebenso wie über ihre Gefühle für ihn. Die einzige Gewissheit, die sie noch hat, ist, dass sie das grausame Regime unbedingt besiegen muss. Doch dazu bleibt ihr nichts anderes übrig, als sich Warner anzuvertrauen, dem einen Menschen, den sie auf ewig zu hassen schwor. Und der ihr das Leben rettete. Jetzt verspricht er, an ihrer Seite zu kämpfen. Doch kann Juliette ihm vertrauen? Und was will er wirklich von ihr?


Nachdem der letzte Band unglaublich spannenden geendet hat, habe ich mich sehr auf das Finale gefreut. Dieses konnte mich jedoch leider nicht ganz von sich überzeugen. Ohne Frage war es sehr unterhaltsam und voller überraschender Wendungen, jedoch ist auch genau das mein Problem: Manche Charaktere haben sich so stark in eine andere Richtung entwickelt, dass ich sie irgendwann nicht mehr nachvollziehen konnte.

Das Ende ging mir zudem dann doch etwas zu flott und auch etwas zu einfach. Im Grunde habe ich den ganzen Band darauf gewartet und dann wurde es etwa in den letzten 30 Seiten nur „kurz“ abgehandelt.


Juliette:
 Leider mochte ich Juliette von Anfang an nicht, aber habe immer gehofft, dass es mit jedem Band besser würde. In diesem letzten Band hat sie jedoch jegliche Sympathiepunkte, die sie in Band 2 sammeln konnte, wieder bei mir verloren. Ich verstehe sie oft leider nicht. Das ist jedoch keine Kritik an dem Buch, denn es gibt auch viele reale Personen, die ich nicht verstehe. Man muss nicht jeden Menschen mögen und so auch nicht jeden Buchcharakter.

Warner:
Die Autorin hat in diesem Band versucht ihm eine weiche, gefühlvolle Seite zu verleihen. Aus meiner Sicht hat sie es damit etwas übertrieben. Aus dem Bad Boy wird plötzlich der Gute und alles ist ganz anders als es scheint. Ich habe irgendwann aufgehört mitzuzählen, wie oft er „Süße“ gesagt hat. Mir gefällt dieser Kosename generell nicht, vielleicht habe ich mich deshalb besonders daran gestört. Ich hätte mir einen zwiespältigen Charaktere gewünscht.

Adam:
Er war von Anfang an mein Liebling, weil ich seine Handlungen immer am ehesten nachvollziehen konnte. Umso trauriger finde ich seine Entwicklung, die ich weder passend finde noch nachvollziehen kann. Mir kommt sie sehr gestellt vor.

Kenji:
Ich verstehe zwar nicht warum er plötzlich Juliettes und nicht mehr Adams bester Freund ist, aber zumindest bleibt er aus meiner Sicht als einziger Charakter authentisch.


Ein unterhaltsames Finale, das jedoch mehr auf der Gefühlsebene als auf dem Kampffeld stattfindet.


Kommentare:

  1. Haha, dass mit Warner und seiner "Süßen" hat mich auch so tierisch aufgeregt! xD Schön, dass wir das gleich sehen. ^^

    Nine <3

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    1. Weißt du wie er sie im Orginal nennt? Hätte mich interessiert xD eventuell ist es da ja ein etwas kreativerer Kosename ^^

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    2. Vielleicht "Sweety"? xD Ich würde "My Dear" ja auch schön finden, aber alles passt einfach nicht. Ich mag ihn sehr, aber er benutzt diese Kosenamen echt in den unpassendsten Situationen...

      Nine <3

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