Montag, 7. März 2016

[Rezension] Molly McAdams – Alles ist erlaubt (Love & Lies 1)

Seitenanzahl: 415
Preis: 8,99 €
Kaufen: Amazon, Thalia


Nachdem sie in der Vergangenheit hintergangen und verletzt wurde, will Rachel lieber als verrückte Katzenlady ein einsames Dasein fristen, als jemals wieder einem Typen zu vertrauen. Schon gar nicht einem umwerfend gut aussehenden Bad Boy mit Tattoos und Harley - wie Undercover-Cop Logan »Kash« Ryan. Doch wenn er sie mit seinen stahlgrauen Augen ansieht, muss Rachel ihre gesamte Willenskraft aufwenden, um seinen sexy Körper nicht mit ihren Blicken zu verschlingen ...


Du musst dich konzentrieren, Candice. Wenn du diese Prüfung versaust, darfst du im Sommer nicht ins Cheerleader-Camp.


„Alles ist erlaubt“, der erste Band der Love & Lies-Serie lässt mich zwiegespalten zurück. Zuerst das Positive: Ich fand das Buch von der ersten bis zur letzten Seite unglaublich spannend, sodass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Zudem hat mir der Schreibstil der Autorin sehr gut gefallen, da sie auch die erotischen Szenen geschmackvoll beschreiben konnte. Bei traurigen Szenen hat sie es für meinen Geschmack teilweise etwas übertrieben, aber das ist sicher Geschmackssache.

Wirklich negativ gestört hat mich, dass ich die ganze Geschichte sehr vorhersehbar empfand. Bereits nach dem zweiten Kapitel konnte ich im Grunde schon sagen wie das Buch ausgehen würde. Dagegen steht jedoch, dass ich das Dazwischen dennoch als sehr spannend empfunden habe.

Leider haben mir auch die Charaktere nicht gefallen, was hauptsächlich daran lag, dass ich ihre Handlungen oft nicht nachvollziehen konnte.


Rachel – Sie ist die weibliche Protagonistin aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird. In ihrem Leben musste sie schon viel mitmachen, sodass sie eher unsicher und zurückhaltend ist. Mir hat nicht gefallen, dass sie für mich wie das typische hilfsbedürftige Mädchen rüberkam, dass alleine nicht zurecht kommt und auf die Hilfe eines starken Mannes angewiesen ist. Die Art von weiblichen Charakteren mag ich grundsätzlich nicht. Ihre Handlungen waren für mich oft nicht nachzuvollziehen, genauso wenig ihre Freundschaft zu ihrer besten Freundin, die sie wirklich nicht gut behandelt hat.

Kash – Er ist der männliche Protagonist und ein Bad Boy, auf mich wirkte er jedoch zu keinem Zeitpunkt wie ein Bad Boy. Einzig sein Äußeres (Tattoos, Piercings) könnte darauf schließen lassen. Er war mir symphytischer als Rachel, aber an vielen Stellen auch leicht unsensibel. Aufgrund seines Berufs als Polizist hätte ich von ihm erwartet, dass er manche Situationen schneller durchschaut hätte.

Candice – Sie ist die beste Freundin von Rachel, warum sie jedoch diese ist, hat sich mir bis zum Schluss des Buches nicht erschlossen. Sie glaubt ihrer Freundin, die für sie angeblich wie eine Schwester ist, kein Wort, schließt sie aus ihrer gemeinsamen Wohnung aus, um sich mit Männern zu vergnügen, beleidigt und beschimpft sie. Das Einzige, was sie meiner Meinung nach verbindet, ist eine gemeinsame Vergangenheit. In der Zukunft sollten sie jedoch aus meiner Sicht lieber getrennte Wege gehen.


„Alles ist erlaubt“ war ein sehr spannender Roman, der mich neugierig auf den zweiten Band macht. Bisher wurde ich jedoch leider mit den Charakteren nicht warm. 



1 Kommentar:

  1. Danke für diese schöne Rezi! Hab das Buch schon etwas länger auf dem Schirm.. aber irgendwie zieht es mich einfach nicht zu dem Buch .... Aber danke für deine Rezension :) :*

    xo
    Christl
    http://buecher-newswelt.blogspot.co.at

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