Samstag, 5. März 2016

[Rezension] Lynn Raven – Windfire

Seitenanzahl: 464
Preis: 14,99 €
Kaufen: Amazon, Thalia


Las Vegas – inmitten der glitzernden Stadt der Glücksspieler schlägt Jessie sich gerade so durch. Immer knapp bei Kasse, versetzt sie ein kostbares Erbstück. Doch kaum hat der Schmuck den Besitzer gewechselt, poltert ein unberechenbarer Fremder in Jessies Leben: Shane. Und er verlangt genau dieses Amulett von ihr.


Die Begegnung der beiden entfacht ungeahnte Leidenschaft: Feuer trifft auf Wind, Halb-Djinn auf Hexe. Wie echte Gegensätze ziehen sich Jessie und Shane an, stoßen sich ab, und Magie bricht sich Bahn. Schnell wird klar, dass sie gemeinsame Feinde haben. Halb auf der Flucht, halb auf der Suche reisen sie zusammen in die Wüstenstadt Petra, um dort Antworten zu finden – Antworten, die weiter führen als je gedacht.


Ich gebe es zu: Dies ist eines der Bücher, die ich unbedingt auf Grund des schönen Covers lesen wollte. Klappentext war da schon fast egal xD


Windfire begann vielversprechend. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonisten Jess und Shane erzählt. Beide waren mir auf Anhieb sympathisch.

Die Umgebungsbeschreibungen der Autorin sind überzeugend. Wenn sie das luxuriöse Hotel Alhambra in Las Vegas beschreibt, weckt sie in mir als Leser den Wunsch es einmal mit eigenen Augen zu sehen. Sie vermag es mit ihren Worten Stimmung zu erzeugen.
Die Beschreibungen des Orients sind detailgenau und fantasievoll. Der Schreibstil von Lynn Raven konnte mich überzeugen.

Leider mangelte es aus meiner Sicht Windfire jedoch an Spannung und Hintergrund.
Obwohl unglaublich viel passiert, konnte die Geschichte mich einfach nicht fesseln. Es kam nie richtig Spannung auf, was hauptsächlich bei mir daran lag, dass ich ab der Hälfte des Buches nicht mehr verstanden habe warum die Personen sich so verhalten haben wie sie es getan haben.

Auch die Liebesgeschichte zwischen den beiden Protagonisten hat sich zwar von Anfang an angedeutet, aber irgendwie habe ich wohl die entscheidende Wendung verpasst. Erst konnten sie sich nicht leiden und plötzlich haben sie sich geliebt – das ging mir zu schnell.

Viele angedeutete Zusammenhänge haben sich mir bis zum Schloss nicht erschlossen.


Windfire überzeugt mit grandiosen Beschreibungen, einem guten Schreibstil und sympathischen Charakteren. Schwächelt jedoch im Spannungsaufbau und fehlt aus meiner Sicht der rote Faden, der durch die Geschichte führt. 



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