Samstag, 26. März 2016

[Rezension] Francesca Haig – Das Feuerzeichen

Seitenanzahl: 477
Preis: 16,99 €
Kaufen: Amazon, Thalia


Als Zwillinge geboren, zu Feinden erzogen

Vierhundert Jahre in der Zukunft: Durch eine nukleare Katastrophe wurde die Menschheit zurück ins Mittelalter katapultiert. Es ist eine Welt, in der nur noch Zwillinge geboren werden. Zwillinge, die so eng miteinander verbunden sind, dass sie ohne einander nicht überleben können. Allerdings hat immer einer von beiden einen Makel. Diese sogenannten Omegas werden gebrandmarkt und verstoßen.

Es ist die Welt der jungen Cass, die selbst eine Omega ist, weil sie das zweite Gesicht besitzt. Während sie Verbannung, Armut und Demütigung erdulden muss, macht ihr Zwillingsbruder Zach Karriere in der Politik. Cass kann und will diese Ungerechtigkeit nicht länger ertragen und beschließt zu kämpfen. Für Freiheit. Für Gerechtigkeit. Für eine Welt, in der niemand mehr ausgegrenzt wird. Doch die Rebellion hat ihren Preis, denn sollte Zach dabei sterben, kostet das auch Cass das Leben …


 Ich hatte immer gedacht, sie würden nachts kommen, stattdessen ritten die sechs Männer zur heißesten Zeit des Tages über das Flachland.


 Die Grundidee dieses Romans ist grandios! Genau deshalb war ich auch sehr gespannt auf das Buch und von dem ersten Kapitel sehr gefesselt. Leider flachte das nach einiger Zeit immer mehr ab. Obwohl ich das Thema sehr spannend fand, zog sich der Roman für mein Empfinden ziemlich in die Länge.

Der Schreibstil ist ohne Frage gut, einfühlsam, gefühlvoll und leicht zu verstehen. Ich mochte Cass als Protagonistin. Leider blieb sie jedoch der einzige Charakter, zu dem ich Sympathie aufbauen konnte.

Die Haupthandlungspunkte haben mir alle sehr gut gefallen, nur leider konnte mich das „Dazwischen“ nicht überzeugen, weil ich es als unnötig und zu lang empfand. Dadurch verlor das Buch aus meiner Sicht immer wieder an Spannung.
Das Ende hat mich wirklich überrascht und ich hätte nicht damit gerechnet. Es macht neugierig auf den nächsten Band, jedoch werde ich ihn nicht lesen, da mir durch die Längen das Buch im Ganzen leider keine Freude bereitet hat.


Ein Buch mit einer neuen, überzeugenden Idee und einem überraschende Ende, das mich durch seine Längen jedoch leider nicht völlig überzeugen konnte. 


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