Mittwoch, 23. Dezember 2015

[Rezension] James Dashner – In der Todeszone (Die Auserwählten 3)

Seitenanzahl: 464
Preis (gebundene Ausgabe): 19,99 €
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Thomas wird sich auf keinen Fall den Kopf aufschneiden lassen! Auch wenn er durch diese Operation sein Gedächtnis zurückbekommen soll. Denn den Wissenschaftlern von ANGST darf man nicht trauen. Nicht nach all den grausamen Prüfungen, die Thomas und seine Freunde durchstehen mussten. Nicht nach all den Versprechen, die gebrochen worden sind. Thomas muss endlich dafür sorgen, dass ANGST ihn nie wieder kontrollieren und manipulieren kann.


Der letzte Band der Trilogie schließt nahtlos an seinen Vorgänger an, sodass die Spannung von Anfang an hoch ist. Es passiert viel auf einmal, was es mir teilweise etwas schwer zu folgen gemacht hat. Vielleicht war es aber auch nur schon zu lange her, dass ich „In der Brandwüste“ gelesen habe, sodass ich oft die Zusammenhänge nicht ganz verstanden habe.

Der Schreibstil von James Dashner ist auch in dem finalen band einmalig und zeichnet die gesamte Reihe aus. Sicher nicht etwas für jeden, aber mir hat es sehr gut gefallen und „Die Auserwählten“ zu etwas besonderem gemacht.

Über das Ende der Trilogie bin ich etwas zweigespalten. Zum einen gefällt es mir, weil es anders ist (als ich erwartet hätte). Zum anderen ist es mir wiederum aber auch irgendwie zu offen. Viele Fragen bleiben für mich unbeantwortet, wo ich gern gewusst hätte wie es weitergeht.

Der Tod von zwei Protagonisten empfand ich als unnötig und diente lediglich dem Dramatikaufbau. Ich hätte mir zumindest für einen von beiden ein anderes Ende gewünscht.


„In der Todeszone“ ist ein spannender finaler Band, der mir jedoch zu viele entscheidende Fragen am Ende offen gelassen hat. 


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