Mittwoch, 14. Oktober 2015

[Rezension] Max Bentow – Das Hexenmädchen (Nils Trojan 4)

Seitenanzahl: 381
Preis: 14,99 €
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Zwei kleine Mädchen verschwinden. Drei Menschen werden grausam hingerichtet. Und wer ist die »Hexe«, von der die Kinder erzählt haben?

Den Berliner Kommissar Nils Trojan erwartet ein alptraumhaftes Szenario, als er mitten in der Nacht am Schauplatz eines Verbrechens eintrifft: Das männliche Opfer wurde in seiner eigenen Küche auf grausame Weise hingerichtet, der Körper ist arrangiert zu einem grotesken Tableau. Noch bevor Trojan Atem holen kann, schlägt der Mörder wieder zu – und wieder trägt die Leiche die unverwechselbare Signatur des Täters.

Trojan hat nicht den geringsten Anhaltspunkt, doch dann verschwindet plötzlich die kleine Sophie, dicht gefolgt von ihrer Freundin Jule, von der ebenfalls jede Spur fehlt. Langsam beschleicht ihn der Verdacht, dass ein Zusammenhang zwischen den Fällen besteht - denn zwei Fragen gehen Trojan nicht aus dem Kopf: Warum haben die Kinder von einer mysteriösen "Hexe" gesprochen, die sie in Angst und Schrecken versetzt? Und warum fühlte er sich beim Anblick der Mordopfer fatal an ein bekanntes Kindermärchen erinnert?


Einmal hielt sie inne, mitten im Schnee, und rang nach Luft.


Was soll ich sagen? Es ist ein Fuchs drauf und alleine dadurch wird es für mich zu einem Blickfang. Es ist meiner Ansicht nach das schönste Cover der Reihe.


Ich beginne mit dem Negativen, da ich davon deutlich weniger zu „Das Hexenmädchen“ zu sagen habe als Positives. Band 3“Die Totentänzerin“ war für mich nicht ganz überzeugend und der schlechteste Teil der Nils Trojan-Reihe. Gegen Ende wurden ein paar Punkte angesprochen, die Spannung auf den nächsten Teil weckten (z.B. Janas Bruder). Diese Punkte kamen in Band 4 leider gar nicht mehr zur Sprache, obwohl ich gern mehr dazu erfahren hätte. Das war es dann auch schon mit meiner Kritik, denn ansonsten muss ich sagen, dass ich wirklich absolut begeistert von „Das Hexenmädchen“ bin. Nicht nur das Cover ist mein Liebling der Reihe, sondern auch das Buch selbst.
Bereits der Prolog konnte mich fesseln.
Ich mochte das angehauchte Märchenthema und hätte das Ende niemals erahnen können, was für einen Thriller so sein muss! Es gibt nichts Schlimmeres als Vorhersehbarkeit.
Mir hat auch sehr gut gefallen, dass relativ oft die Perspektive gewechselt wurde und man dadurch Einblick in viele Personen erhalten hat. Dadurch war das Buch sehr abwechslungsreich und immer spannend.


„Das Hexenmädchen“ ist mein bisheriger Favorit der Nils Trojan-Reihe. Absolute Leseempfehlung!
(Auch Leser, die die Reihe noch nicht kennen, können einsteigen, um jedoch die Zusammenhänge des Privatlebens des Protagonisten völlig verstehen zu können, empfehlt es sich die anderen Bände zuvor zu lesen.)


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