Dienstag, 22. September 2015

[Rezension] Jilliane Hoffman – Morpheus

Hörbuch-Länge: 6 CDs, 408 Minuten
Preis: 12,95 €
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Drei Jahre ist es her, dass die aufsehen erregenden Cupido-Morde die stellvertretende Staatsanwältin von Miami, C.J. Larson, an den Rand des Wahnsinns getrieben haben. Aber jetzt beginnt der Alptraum ihres Lebens von neuem. Denn während sie ihr privates Glück plant, tötet ein von der Sensationspresse 'Morpheus' genannter Serienkiller auf bestialische Weise korrupte Polizisten. Larson scheint ein zentraler Verbindungspunkt in seinen Verbrechen zu sein. Und in der Todeszelle wartet ihr früherer Peiniger, der auf Rache sinnt.


Es ist schon mehrere Jahre her, dass ich den Vorgänger „Cupido“ gelesen habe, welcher mir sehr positiv in Erinnerungen geblieben ist. Umso gespannter war ich auf den Nachfolger „Morpheus“. Der Einstieg fiel leicht, sodass meine Erinnerungslücken schnell geschlossen wurden.
Es beginnt mit der Beschreibung eines brutalen Tatorts, der einen in gespannter Erwartung zurücklässt.
Auch die weiteren Morde und die damit zusammenhängenden Ermittlungen konnten mich überzeugen, jedoch hatte ich leider das Gefühl, dass die Spannung immer weiter ab anstatt zu nahm. Während am Anfang die Morde die Haupthandlung einnahmen, bestand der Rest des Buches leider aus Beziehungsproblemen und vielen Gerichtsverhandlungen. Natürlich tragen auch diese zur Auflösung des Falles bei, aber ich hätte mir einfach mehr Action gewünscht. Zudem mir die eigentliche Auflösung auch nicht gefallen hat bzw. ich sie nicht passend zum Rest des Buches fand. Für mich schloss sich daraus kein Kreis, bei dem ein Indiz/Beweis/Hinweis zum nächsten führt. Das macht für mich aber das Ende eines guten Thrillers aus.


„Morpheus“ liefert einen überzeugenden Anfang, verliert sich dann jedoch in vielen Gerichtsverhandlungen und privaten Problemen der Ermittler. Leider kein Vergleich zu „Cupido“. 


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