Dienstag, 22. September 2015

[Rezension] C.M. Spoerri – „Der schwarze Stern“ (Alia 2)

Seitenanzahl: 381
Preis: 11,95 €
Kaufen: Amazon, Thalia


Alia und Reyvan fliehen in die Eiswälder. Sie suchen den Schwarzmagier, der Alia vor achtzehn Jahren nach Lormir brachte. Alia hofft, von ihm einen Hinweis über ihre Herkunft zu erhalten.
Unterwegs kann sie endlich das geheimnisvolle silberne Kästchen öffnen, das ihr ihre Mutter gegeben hat. Der Inhalt wirft allerdings weitere Fragen auf und lässt sie erahnen, dass ihr Abenteuer gerade erst begonnen hat.


Die Sonne brannte unerbitterlich auf den blendend weißen Sand, der sich bis an den Horizont erstreckte und nur von vereinzelten Kakteengruppen durchbrochen wurde.


Der zweite Band „Der schwarze Stern“ der Alia-Reihe geht genau dort weiter, wo der erste Band geendet hat. Es bleibt spannend und direkt zu Beginn begegnet der Leser neuen, fantastischen Fabelwesen. Mir hat dabei besonders ihre Individualität gefallen, da sie für mich etwas völlig Neues waren und ich in keinem anderen Roman je von etwas Ähnlichem gelesen habe. Dieser Punkt ist mir im ganzen Buch immer wieder positiv aufgefallen. Während in dem Reihenauftakt noch eher mit „altbekannten“ Wesen aus dem Fantasybereich gearbeitet wurde, kam in „der schwarze Stern“ viel Neues dazu, sodass die Welt, in der Alia lebt noch detailreicher wurde.
Alia ist mir als Protagonistin weiterhin sehr sympathisch. Ihre Handlungen und Reaktionen sind zu jeder Zeit nachvollziehbar, sodass es leicht fällt sich mit ihr zu identifizieren.
Aber auch neue Charaktere stoßen dazu, die durch ihre Eigenarten überzeugen. Ich hatte von jeder Person ein klares Bild vor Augen, so als hätte ich einen Film gesehen und nicht ein Buch gelesen.
Dazu trägt auch der bildhafte und detailreiche Sprachstil der Autorin bei.
Die Spannung bleibt über den gesamten Roman erhalten. Es macht Freude Alia und ihre Freunde bei der Reise zu begleiten und immer mehr Gegenden von Altra kennenzulernen.
Mir hat die gesamte Atmosphäre im Buch gefallen. Am besten liest man diese wundervolle Fortsetzung an einem gemütlichen Ort im Kerzenschein mit einer Tasse Tee.


„Der schwarze Stern“ ist eine grandiose Fortsetzung, die durch neue Charaktere, eine fantasiereiche Weltgestaltung, eigene Fabelwesen und einen detailreichen Schreibstil der Autorin überzeugt. 


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