Montag, 18. Mai 2015

[Rezension] Hanna Winter – Stirb

Seitenzahl: 343
Preis: 8,99 €
Kaufen: Amazon, Thalia


Gerade hat sich Lara Simons ihren großen Traum vom eigenen Café erfüllt, da wird sie in einer dunklen Nacht brutal überfallen. Sie entkommt in letzter Sekunde. Was Lara nicht weiß: Der Täter kennt sie. Von früher. Und er kannte ihre Mutter. Lara flüchtet mit ihrer kleinen Tochter von Berlin auf die Insel Rügen. Aber der Killer holt sie ein, und dieses Mal hat er kein Erbarmen ...


„Das Warten erschien ihm von Minute zu Minute unerträglicher.“


„Stirb“ beginnt wie viele Thriller direkt mit einem Mord, sodass die Spannung bereits auf den ersten Seiten sehr hoch ist. Nach und nach werden die Hintergründe bekannt und die Protagonisten in das Geschehen eingeführt. Die Charaktere sind dabei interessant und facettenreich gestaltet.
Der Schreibstil von Hanna Winter ist sehr gut. Sie schreibt flüssig und es fällt nicht schwer dem Geschehen zu folgen. „Stirb“ ist nach „Die Spur der Kinder“ bereits mein zweiter Roman von ihr.
Wer der Täter ist, bleibt bis kurz vorm Ende ein Rätsel, trotzdem wird sein Motiv in vorherigen Kapiteln aus seiner Sicht nachvollziehbar geschildert. Es gibt genug Verdächtige, die zusätzlich die Spannung erhöhen. Die letztendlich Auflösung kam für mich überraschend, konnte mich jedoch leider nicht so sehr überzeugen wie der Rest vom Buch. Ich fand es unlogisch und zu sehr konstruiert.


„Stirb“ ist ein guter Thriller von einer großartigen Autorin, deren Ende mich jedoch leider nicht überzeugen konnte. Aber das ist sicher Geschmackssache und gut unterhalten wurde ich in jedem Fall. 


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