Sonntag, 31. Mai 2015

[Rezension] Brodi Ashton – Ewiglich „Die Liebe“

Seitenanzahl: 348
Preis (gebundene Ausgabe): 17,95 €
Kaufen: Amazon, Thalia


Nikki hat einen hohen Preis zahlen müssen, um Jack zu retten: der Ewigliche Cole hat sich durch eine List ihres Herzens bemächtigt. Noch immer sieht er in ihr seine Persephone, die Herrscherin der Unterwelt. Während Nikki und Jack alles daran setzen, das Herz zurückzugewinnen, bereiten Cole und seine Freunde sich darauf vor, den Kampf um die Herrschaft des Ewigseits zu gewinnen. Nikki erkennt, dass sie nur eine Chance hat, die Ewiglichen zu vernichten: Sie muss Coles Persephone werden.


„Die Liebe“ ist der finale Teil der Ewiglich-Trilogie und vorweg möchte ich direkt ein Lob an die Reihe aussprechen, denn mir hat jeder Band wirklich gleich gut gefallen, was bei anderen Buchreihen eher selten der Fall ist. Meist ist der zweite Band schwächer als der Erste oder man ist mit dem letzten Band nicht zufrieden, weil das Ende nicht so ausfällt wie man es sich gewünscht hätte. Das alles ist bei Ewiglich nicht der Fall. Ich mochte jeden Band gleich gern und fand alle auf ihre Weise besonders und spannend.
Der Schreibstil von Brodi Ashton ist einfach, leicht zu folgen und jugendlich. Ein paar lustige Momente oder Sprüche der Charaktere lockern das Ganze auf und brachten mich das eine oder andere Mal zu schmunzeln.
Die Charaktere der Reihe haben mir besonders gut gefallen. Nikki hat mir als Protagonistin gut gefallen. Sie ist sich selbst treu geblieben und hat dadurch einen starken Charakter bewiesen. Cole war der liebenswerte Bösewicht, den man trotz seiner Taten irgendwie ins Herz geschlossen hat. Mein Favorit jedoch war Jack, der eigentlich als Mädchenschwarm und Footballstar alle Klischees erfüllt, aber trotzdem ganz anders war als erwartet. Ich mochte vor allem in diesem letzten Band, dass man gesehen hat, dass Nikki und ihn nicht nur Liebe, sondern auch eine tiefe Freundschaft verbindet. Sie haben als gleichberechtige Partner agiert und super im Team zusammengearbeitet. Er war für sie die starke Schulter zum Anlehnen, obwohl sie aufgrund ihrer Fähigkeiten eigentlich die Stärkere der beiden hätten sein sollen.
Das Ende der Reihe war passend, logisch und ein würdiger Abschluss. Bei einer Szene hätte ich sogar fast ein paar Tränchen vergossen. *schnief* Obwohl eigentlich klar war, dass es so kommen würde, weil es einfach keinen anderen Ausweg gab.


Ewiglich „Die Liebe“ von Brodi Ashton ist ein gelungener Reihenabschluss für eine tolle Trilogie, die sich durch ihre Charaktere, Witz, Ideen und Elemente der Mythologie von anderen Buchserien deutlich abhebt. Eine klare Leseempfehlung für alle Fantasy-Fans und mein Favorit des Monats Mai. 


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