Donnerstag, 30. April 2015

[Rezension] Marissa Meyer – Wie Monde so silbern



Seitenanzahl: 381
Preis: 18,90 €
Kaufen: Thalia, Amazon


Cinder lebt bei ihrer Stiefmutter und ihren zwei Stiefschwestern, arbeitet als Mechanikerin und versucht gegen alle Widerstände, sich nicht unterkriegen zu lassen. Als eines Tages in unauffälliger Kleidung niemand anderes als Prinz Kai an ihrem Marktstand auftaucht, wirft das unzählige Fragen auf: Warum braucht Kai ihre Hilfe? Und was hat es mit dem plötzlichen Besuch der Königin von Luna auf sich, die den Prinzen unbedingt heiraten will? Die Ereignisse überschlagen sich, bis sie während des großen Balls, auf den Cinder sich einschmuggelt, ihren Höhepunkt finden. Und diesmal wird Cinder mehr verlieren als nur ihren Schuh …


Die Schraube in Cinders Fußgelenk war verrostet, der Schlitz zur Mulde zermalmt.


Als ich mit „Wie Monde so silbern“ begonnen habe, hatte ich völlig andere Erwartungen an das Buch. Ich erwartete eine aufgewärmte Version von Aschenputtel mit ein paar modernen Elementen – im Grunde eine Geschichte bei der man schon im vorneherein weiß wie sie ausgehen wird. Armes Mädchen verliebt sich in Prinzen, ein bisschen hin und her, aber am Ende siegt die Liebe. Ich bin froh, dass meine Erwartungen nicht zutrafen, sondern weit übertroffen wurden!
Die Grundgeschichte mag vielleicht Aschenputtel ähnlich sein, aber sie steht für mich eher im Hintergrund. „Wie Monde so silbern“ spielt in einer Zukunft, in der Cyborgs und Androiden unter Menschen leben und Besuche von Wesen anderer Planeten zwar etwas Besonderes sind, aber keine Seltenheit darstellen.
Cinder ist die Protagonistin des Romans und ein Cyborg, dadurch kann sie nicht frei über ihr Leben verfügen, sondern gehört ihrer Stiefmutter, die keinen Hehl daraus macht wie sehr sie Cinder verachtet. Alleine dadurch wird automatisch Sympathie aufgebaut. Aber auch sonst erweist sich Cinder als mutiges und starkes Mädchen, das sich nicht so leicht unterkriegen lässt und stets überlegt handelt.
Das Buch war zu jeder Zeit spannend, weist überraschende Wendungen auf und ein unvorhersehbares Ende mit einem Cliffhanger, der einen am liebsten direkt mit Band zwei fortfahren lassen würde.


„Wie Monde so silbern“ hat mich verzaubert und ich kann es kaum erwarten mehr über die einmalige Welt zu erfahren, die Marissa Meyer erschaffen hat. Fantasy, Science-Fiction, Dystopie, Märchen und Liebesgeschichte in einem Roman! Perfekt miteinander verknüpft, besser geht es nicht! Klare Leseempfehlung!


1 Kommentar:

  1. Guten Morgen Maya ;)

    Ich bin da absolut deiner Meinung. Bei mir war es nur so, dass ich keine aufgewärmte Version von Aschenputtel erwartet habe, sondern ich nicht genau wusste, ob mir der Aspekt der Cyborgs auch zusagen wird. Meine Sorge war ganz und gar unbegründet, da ich inzwischen absolut überzeugt von diesem wundervollen Buch bin :D

    Liebe Grüße
    Clary

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