Dienstag, 21. April 2015

[Rezension] Leigh Bardugo – Grischa 1 „Goldene Flammen“

Seitenzahl (gebundene Ausgabe): 348
Preis: 17,90€
Kaufen: Amazon, Thalia


Alina ist einfache Kartografin in der Ersten Armee des Zaren. Dass sie heimlich in Maljen verliebt ist, ihren besten Freund seit Kindertagen, darf niemand wissen. Schon gar nicht Maljen selbst, der erfolgreiche Fährtenleser und Frauenschwarm. Bei einem Überfall rettet Alina Maljen auf unbegreifliche Weise das Leben. Doch was sie da genau getan hat, kann sie selbst nicht sagen. Plötzlich steht sie im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und wird zum mächtigsten Grischa in die Lehre geschickt. Geheimnisvoll und undurchschaubar, wird er von allen der Dunkle genannt. Aber wieso fühlt sie sich von ihm so unwiderstehlich angezogen? Und warum warnt Maljen sie so nachdrücklich vor dem Einfluss des Dunklen?


„Die Diener nannten sie Malenchkij, Geisterchen, denn sie waren die Kleinsten und Jüngsten und sie suchten das Haus des Herzogs heim wie kichernde Phantome, flitzen durch die Zimmer, versteckten sich in Schränken, um zu horchen, stahlen die letzten Pfirsiche des Sommers aus der Küche.“


Ich gebe es zu, ich wollte Grischa alleine wegen des wunderschönen Covers lesen. Der Klappnentext sprach mich gar nicht so sehr an, aber ich bin froh, dass ich es gemacht habe, denn das Buch wird dem tollen Cover definitiv gerecht.


Am meisten mag ich an „Grischa“ die tolle Atmosphäre. Autorin Leigh Bardugo entwirft eine Welt voller Schattenseiten, Kälte und Finsternis, die mich an eine verwehte Schneelandschaft erinnert. Jedem, der Grischa noch nicht gelesen hat, kann ich nur raten sich dieses Schmuckstück für Winterabende mit einer warmen Tasse Tee und einer kuschligen Decke aufzuheben, um noch besser die Stimmung des Romans auffangen zu können.
Aber nicht nur die Atmosphäre und das wunderschöne Cover machen „Grischa“ zu einem Lesegenuss, sondern auch die liebevoll gezeichneten Charaktere. An erster Stelle natürlich Protagonistin Alina. Sie ist zu Beginn der Geschichte ein gewöhnliches Mädchen, hoffnungsverliebt in einen Jungen, der für sie nur Freundschaft übrig zu haben scheint und geplagt von Selbstzweifeln, wie wohl ein jedes Mädchen sie kennt. Gerade das macht es leicht sie zu mögen und sich mit ihr zu identifizieren.
Der Roman steckte für mich voller ungeahnter Wendungen, sodass die Spannung immer oben gehalten wurde. Der erste Band endet in sich geschlossen, aber mit vielen offenen Fragen zum Weiterverlauf der Geschichte, sodass ich es kaum erwarten kann die Fortsetzung zu lesen.


„Grischa“ ist ein großartiger Fantasyroman, den ich uneingeschränkt JEDEM empfehlen kann. 



Kommentare:

  1. Huhu,
    sehr schöne Rezi :)
    ich fand Grischa auch toll...muss endlich mal die Folgebände lesen.
    Und du hast recht, die Atmosphäre war mit am besten, mal ein ganz anderes Setting :)

    LG ♥

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  2. Hallo Maya!
    Hast du schon vom Bloggernetzwerk gehört? Wenn nicht, dann lass ich dir mal kurz den Link zum Hintergrund des Blogs da:
    https://bloggervernetzt.wordpress.com/an-blogger/
    Ich bin dort jedenfalls seit kurzem Mitglied und würde mich sehr freuen, wenn ich deine Rezension hier zu "Goldene Flammen" verlinken dürfte. (Und mit deiner Erlaubnis auch in Zukunft ein paar deiner Rezensionen?)
    Und hier sende ich dir auch einen Beispiellink, wie es das Ganze im Endeffekt aussehen kann:
    https://bloggervernetzt.wordpress.com/2015/03/27/die-sieben-schwestern-01-von-lucinda-riley/#more-1436

    Über eine kurze Antwort würde ich mich sehr freuen.
    Ganz lieben Gruß ♥,
    Janine

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