Dienstag, 17. März 2015

[Rezension] Ursula Poznanski - Die Vernichteten (Band 3)








Seitenzahl (gebundene Ausgabe): 526
Preis: 18,95 €
Kaufen: Amazon, Thalia





Klappentext:
Nun kennt Ria das schreckliche Geheimnis, den Grund dafür, dass der Sphärenbund sie töten wollte. Trotz widriger Umstände macht sie sich auf den Weg, um die drohende Katastrophe zu verhindern und das Leben von Clans und Sphärenbewohnern zu schützen. Doch dann offenbart sich ihr etwas, womit sie nicht gerechnet hat. Etwas von solcher Grausamkeit, dass es fast unvorstellbar scheint. Etwas, das alles, was sie bisher an Verschwörungen aufgedeckt hat, bei Weitem übertrifft.


Erster Satz:
„Wir sehen sie kaum in der Dunkelheit, sie sind Schatte zwischen dem Flackern der Fackeln.“


Cover:
Das Cover ist schlicht und regt an, darüber nachzudenken, was es mit dem Inhalt zu tun haben könnte. Bisher bin ich leider nicht zu einer eindeutigen Lösung gekommen. Wenn es nur nach dem Cover ginge, hätte ich die Reihe wohl nicht gelesen. Aber solange Ursula Poznanski auf dem Buch steht, lese ich alles, ganz egal wie das Cover aussieht :D


Meinung:
Es ist schon etwas her, dass ich den zweiten Teil der Trilogie gelesen habe, trotzdem fiel es mir leicht in die Geschichte wieder einzusteigen. Bereits nach wenigen Seiten konnte ich mich wieder an alles erinnern. Ich liebe den Schreibstil von Ursula Poznanski und habe bisher jedes ihrer Bücher verschlungen! Sie gehört zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen, umso erstaunter war ich, dass ich mich „Die Vernichteten“ irgendwie nicht gefangen nehmen konnte. Ich habe gelesen und auf den Moment gewartet, indem die Geschichte so spannend wird, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Leider kam dieser Moment bei mir erst auf den letzten hundert Seiten.
Es waren mir einfach zu viele Längen und zu viele Passagen, in denen ich mir mehr Spannung gewünscht hätte. Auch die „Liebesgeschichte“ konnte mich nicht fesseln, da nicht oft darauf eingegangen wurde. Manch einer wird vielleicht gerade das schätzen, aber ich lese persönlich am liebsten Dystopien, die mit einer herzzereißenden Liebesgeschichte verbunden sind.
Das eigentliche Ende der Geschichte finde ich hingegen gut gewählt und auch unvorhersehbar. Es lässt Raum für eigene Überlegungen.


Charaktere:
Mit Protagonistin Erleria kann ich mich seit dem ersten Band sehr gut identifizieren. Ihre Handlungen, Gefühle und Gedanken waren für mich jeder Zeit nachvollziehbar. Sie ist nicht perfekt, macht Fehler, aber bleibt dabei dennoch symphytisch.
Von Sandor habe ich ein gutes Bild erhalten. Er ist der typische Beschützer, der sich eher ruhig im Hintergrund hält. Dadurch wirkt er umso attraktiver und anziehender.
Generell haben mir alle Charaktere sehr gut gefallen und sind definitiv ein Pluspunkt für die Trilogie!


Fazit:
„Die Vernichteten“ von Ursula Poznanski ist ein gelungener Reihenabschluss, der mit gut ausgearbeiteten Charakteren und einen unvorhersehbaren Ende überzeugen kann. Jedoch weist der Abschlussband meiner Meinung nach ein paar Längen auf, die man hätte kürzen können. Nichts desto trotz, kann ich die Trilogie jedem Dystopie-Fan nur ans Herz legen! 


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