Donnerstag, 26. Februar 2015

[Rezenzion] Kiera Cass – The One (Selection 3)










Seitenzahl (englisches Taschenbuch): 323
Preis: 7,38€
Kaufen: Amazon



Klappentext:
America never dreamed she would find herself anywhere close to the crown or to Prince Maxon s heart. But as the competition approaches its end and the threats outside the palace walls grow more vicious, America realizes just how much she stands to lose and how hard she ll have to fight for the future she wants.

Erster Satz:
“THIS TIME WE WERE IN the Great Room enduring another etiquette lesson when bricks came flying through the window.”

Cover:
Wunderschön! Das dritte Cover ist mein Favorit der Reihe <3 Neben dem tollen Bild, liebe ich aber auch die Schrift und das Krönchen, welches über jedem Titel thront. Das Design der Reihe gehört definitiv zu meinen absoluten Favoriten.

Meinung:
Es fällt mir schwer meine Meinung zu dem letzten Band der Reihe in Worte zu fassen. In Band zwei gab es bereits einige Handlungen und Fragen, die mir nicht so gut gefallen hatten, aber ich hoffte darauf, dass sich in Band drei alles klären würde. Das ist leider nicht in allen Punkten passiert. Mein größtes Problem ist, dass ich etwas anderes erwartet habe. Ich habe die „Selection“-Trilogie als Dystopie angesehen und mich bereits in Band zwei gewundert, wie in Band drei alles zu einer Auflösung kommen soll. Diese Auflösung fehlt für mich leider. Wenn ich die Reihe als reine Liebesgeschichte betrachten würde, wäre ich begeistert. Aber ich hatte mir mehr als das erhofft. Die Rebellion und das Gesellschaftsproblem haben mich sehr interessiert, wurden aber leider nicht geklärt und meiner Ansicht nach auch nicht ausreichend behandelt. Gerade im letzten Drittel des Buches wurden Dinge enthüllt über die ich gern mehr erfahren hätte, die aber danach gar nicht mehr zur Sprache kamen. Mir ist rätselhaft warum sie dann überhaupt eingefügt wurden, wenn sie in der Handlung keine Rolle spielen. So beendete ich das Buch mit vielen offenen Fragen.

Charaktere:
America stehe ich mit gemischten Gefühlen gegenüber. Auf der einen Seite schätze ich sie für ihr großes Herz und ihre Spontanität. Auf der anderen Seite erscheint sie mir oft sehr selbstbezogen mit nur wenig Einfühlungsvermögen gegenüber anderen. Sei es nun Aspen, Maxon oder ihren Konkurrentinnen gegenüber. Ich hätte mir oft mehr Mut von ihr gewünscht. Manchmal kam es mir fast vor als hätte sie die Probleme ihrer Vergangenheit vergessen, da sie als zukünftige Prinzessin für sie keine Rolle mehr spielten.
Maxon ist für mich ein liebenswürdiger Charakter, der jedoch noch viel lernen muss, um zu einer verantwortungsbewussten Person zu reifen. Ich war enttäuscht davon wie er und America mit den Gefühlen anderer gespielt haben,
Kriss ist mein Favorit der Reihe. Ich würde mir wünschen es gäbe einen Roman über sie.

Fazit:
„The One“ bietet einen guten Abschluss der Liebesgeschichte. Ich kann es jedem Leser empfehlen, der sich von Romantik verzaubern lassen möchte. Eine Leseempfehlung für Fans von Dystopien kann ich jedoch nicht aussprechen.




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