Montag, 16. Februar 2015

[Rezension] Kiera Cass – The Elite (Selection Band 2)








Seitenzahl (englisches Taschenbuch): 323
Preis: 7,13 €
Kaufen: Amazon


Klappentext:
The Selection began with thirty-five girls. Now, with the group narrowed down to the Elite, the competition to win Prince Maxons's heart is fiercer than ever - and America is still struggling to decide where her own heart truly lies. Is it with Maxon, who could make her life a fairy tale? Or with her first love , Aspen, who she always thought was the one?
America is desperate for more time. But the rest of the Elite know exactly what they want - and America's chance to choose is about to slip away.

Erster Satz:
"THE ANGELES AIR WAS QUIET, and for a while I lay still, listening to the sound of Maxon's beathing."

Cover:
Ich liebe die Cover dieser Reihe und gebe zu, sie unter anderem nur deshalb begonnen zu haben xD Allerdings gefällt mir das Cover des zweiten Bandes am wenigstens, was an dem Gesichtsausdruck des Mädchens liegt. Sie macht einen schmollenden Eindruck, passt allerdings auch zum Buchinhalt. Nichtsdestotrotz ein tolles Cover!

Meinung:
Vorweg lässt sich eines sagen: Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und war das ganze Buch hinweg sehr gespannt. Allerdings ist inhaltlich deutlich weniger passiert, als ich es erwartet hätte. Irgendwie hatte ich nach dem Ende des ersten Teils mit mehr Action und mehr Rebellion gerechnet. Ich mochte viele Entwicklungen des Buches in Bezug auf die Charaktere nicht, was aber nicht bedeuete, dass sie unrealistisch wären.  Ich weiß wirklich nicht, wie sich alles innerhalb des nächsten Bandes auflösen soll und bin umso neugieriger auf den dritten Teil.

Charaktere:
America: Während ich im ersten Band voll auf ihrer Seite war, sie mir durchweg symhatisch war und ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehbar, stieß ich in diesem Band immer wieder auf gegensätzliche Ansichten. Sie handelt meiner Meinung nach häufig egoistisch. Ihr fehlt es manchmal an Einfühlungsvermögen. Auch wenn es sich nach Kritik anhört, ist es keine. Denn durch ihre Fehler wird America menschlicher. Mir ist es nicht wichtig, dass die Protagonisten immer alles richtig machen, sondern, dass sie genauso falsche Entscheidungen treffen wie auch echte Menschen im wahren Leben. Manchmal sind es erst die falschen Wege, die wir gehen müssen, um auf den rechten Pfad zu finden.
Maxon: Kein anderer Charakter spaltet so sehr meine Ansicht wie er. Auf der einen Seite habe ich Mitleid mit ihm und kann ihn verstehen, aber auf der anderen ist er für mich ein Feigling, der zu viele Geheimnisse um sich scharrt.
Aspen: Mein Favorit in diesem Band. Er war immer klar in seinem Verhalten, seinen Aussagen und seinen Handlungen. Ich mochte diese Stablilität an ihm.
Kriss: Ein toller Charakter mit starker Persönlichkeit. Im Gegensatz zu America hat sie sich aus meiner Sicht immer richtig verhalten, spielt ehrlich und hat ein reines Herz.

Fazit:
Es geht mir bei der Bewertung eines Buches nicht hauptsächlich darum, wie sehr ich die Charaktere mochte oder ob mir die Entwicklung gefallen hat, sondern wie sehr ich mich unterhalten gefühlt habe. Da ich bei Elite von der ersten bis zur letzten Seite gespannt war, kommz für mich keine andere Bewertung als die Höchspunktzahl in Frage. Trotzdem würde ich mir für den dritten Teil wünschen, dass America sich in ihren Gefühlen und Handlungen sicherer verhält und es schafft zu erkennen, was für sie das Richtige ist, ohne es ein paar Kapitel später wieder alles über den Haufen zu werfen. Ich hoffe auf weniger Realityshow, weniger Ballkleider, weniger Eifersucht, dafür mehr Rebellion, mehr Dystopie und natürlich eine finale Entscheidung, die mich als Leser zufrieden stimmt.

1 Kommentar:

  1. Awwww, was für eine tolle Rezension! ♥

    Ich kann deine Punkte allesamt sehr gut verstehen und ich bin schon mega gespannt auf das große Finale! Ich habe da ganz ähnliche Wünsche wie du und hoffe, dass wir beide vom dritten Band begeistert sein werden! =)

    Ganz liebe Grüße *knuddel*

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